- Licence type OEM
- Language Multilingual, German
Software zum Brennen von Musik, Videos, Bilder und Daten
Aus den meisten Notebooks ist das Laufwerk verschwunden. Aus Archiven, Werkstätten und Verwaltungen nicht. Eine gebrannte Disc hat eine Eigenschaft, die keine Festplatte und kein Cloud-Speicher mitbringt: Sie liegt im Schrank, hängt an keinem Netzwerk und lässt sich von außen nicht verändern. Wer Brennsoftware kaufen möchte, sucht deshalb selten Nostalgie, sondern eine Kopie, die unabhängig vom laufenden System existiert – oder schlicht eine Audio-CD fürs Autoradio.
Im Sortiment steht dafür Ashampoo Burning Studio 27 als Dauerlizenz für Windows, das CDs, DVDs und Blu-ray-Discs beschreibt. Weitere Werkzeuge für den Arbeitsplatz finden Sie im Bereich Utilities & Tools.
Wofür heute noch gebrannt wird
Datensicherung und Langzeitarchiv
Der häufigste Grund ist die Kopie, die nicht am Rechner hängt. Projektabschlüsse, Jahresunterlagen, Bildbestände aus abgeschlossenen Aufträgen: Daten, die nicht mehr täglich gebraucht werden, aber verfügbar bleiben müssen. Eine Disc braucht keinen Strom, keine Treiber und kein Konto – sie wird eingelegt und gelesen. Für Bestände, die über Jahre unverändert bleiben sollen, ist das ein Vorteil gegenüber einer externen Festplatte, deren Elektronik ausfallen kann.
Audio-CDs und Video-DVDs
Der zweite Bereich ist praktischer Natur: Autoradios, ältere Anlagen und DVD-Spieler lesen keine Speichersticks und verbinden sich mit keinem Streamingdienst. Eine Audio-CD aus eigenen Dateien oder eine Video-DVD für den Fernseher lässt sich mit einem Brennprogramm in wenigen Schritten erstellen – einschließlich der Formatumwandlung, die dafür nötig ist.
Kopien, Disc-Images und Passwortschutz
Hinzu kommen die Werkzeugfunktionen: eine bestehende Disc kopieren, ein Abbild als Datei erzeugen oder ein vorhandenes Abbild auf einen Rohling schreiben. Letzteres ist der Weg, über den Installationsmedien entstehen. Für Daten, die das Haus verlassen, lässt sich der Inhalt zusätzlich mit einem Passwort schützen – sinnvoll überall dort, wo eine Disc per Post verschickt oder übergeben wird.
Welches Medium für welchen Zweck?
Die drei gängigen Formate unterscheiden sich in Kapazität und Einsatzzweck. Diese Übersicht ordnet sie ein:
| Medium | Kapazität (Richtwert) | Typischer Einsatz |
| CD | rund 700 MB | Audio-CDs, kleine Datenmengen, ältere Geräte |
| DVD | 4,7 GB, zweischichtig 8,5 GB | Video-DVDs, Dokumentenarchive, Installationsmedien |
| Blu-ray | 25 GB, zweischichtig 50 GB | Bildbestände, Videomaterial, größere Sicherungen |
| Einmal beschreibbar | R-Medien | Archiv – nachträgliche Änderung ausgeschlossen |
| Wiederbeschreibbar | RW-Medien | Zwischenstände und wiederkehrende Übergaben |
| Voraussetzung | passendes Laufwerk | Blu-ray nur mit Blu-ray-Brenner |
Für Archivzwecke sind einmal beschreibbare Medien die sinnvollere Wahl: Was einmal geschrieben ist, lässt sich nicht überschreiben – weder versehentlich noch durch Schadsoftware. Wiederbeschreibbare Discs eignen sich dagegen für Übergaben, die sich wiederholen. Zu beachten ist, dass das Laufwerk das jeweilige Format unterstützen muss; ein DVD-Brenner schreibt keine Blu-ray.
Die Kopie außer Haus: Teil eines Sicherungskonzepts
In der Datensicherung gilt als Faustregel, drei Kopien auf zwei verschiedenen Medienarten zu halten, davon eine außerhalb des Standorts. Genau in dieses Bild passt die gebrannte Disc: Sie ist das Medium, das nach dem Schreiben getrennt vom System aufbewahrt wird. Bei einem Verschlüsselungsangriff bleibt eine solche Kopie unberührt, weil sie zum Zeitpunkt des Angriffs in keinem Laufwerk liegt – anders als eine dauerhaft angeschlossene externe Festplatte.
Das ersetzt kein laufendes Sicherungskonzept und keinen Schutz vor Schadsoftware; entsprechende Programme finden Sie unter Virenschutz & Backup. Es ergänzt sie um die Ebene, die bei rein digitalen Konzepten häufig fehlt. Wer Unterlagen zusätzlich in einem langlebigen Dateiformat ablegen möchte, findet Werkzeuge im Bereich PDF Converter und PDF Creator; Bildbestände aus abgeschlossenen Projekten stammen oft aus Programmen des Bereichs Grafik & Design.
Laufwerk, Rohlinge und Systemvoraussetzungen
Die Software allein genügt nicht – es braucht ein Laufwerk, das schreiben kann. In neueren Notebooks ist keines mehr eingebaut; ein externes Laufwerk mit USB-Anschluss schließt diese Lücke und lässt sich zwischen Rechnern weiterreichen. Wer Blu-ray beschreiben möchte, braucht ausdrücklich einen Blu-ray-Brenner. An den Rechner selbst stellt das Programm bescheidene Anforderungen: Windows 10 oder 11, ein Zweikernprozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und rund 250 MB freier Speicherplatz; für die Aktivierung wird eine Internetverbindung benötigt.
Bei den Rohlingen lohnt der Blick auf die Qualität, wenn es um Archivierung geht – für Medien, die Jahre überdauern sollen, sind Markenrohlinge die sicherere Wahl, und die Lagerung erfolgt trocken, dunkel und stehend. Passende Betriebssystemlizenzen für neu aufgesetzte Rechner liegen unter Windows Lizenzen, Werkzeuge zur Pflege des Systems unter Systemoptimierung.
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Ob ein Brennprogramm der richtige Weg ist oder eine andere Sicherungsform besser passt, hängt davon ab, wie oft auf die Daten zugegriffen wird und wie lange sie verfügbar bleiben müssen. Sprechen Sie uns dazu gern vorab an – über die Lizenzberatung. Hinweise zur Einrichtung stehen unter Installation & Aktivierung, Grundlagen zu den Lizenzformen unter Lizenzinformationen. Geschäftskunden nutzen auf Wunsch den Kauf auf Rechnung.
FAQ: Häufige Fragen zu Brennsoftware
R-Medien lassen sich einmal beschreiben und danach nicht mehr ändern – das macht sie für Archive geeignet, weil der Stand unveränderlich bleibt. RW-Medien können gelöscht und neu beschrieben werden, was für wiederkehrende Übergaben oder Zwischenstände praktisch ist, für die dauerhafte Ablage aber weniger.
Produktschlüssel und Downloadzugang kommen digital per E-Mail; ein Datenträger wird nicht versendet. Die Installationsdateien laden Sie über das Portal des Herstellers, die Aktivierung erfolgt online. Einzelheiten zum Ablauf und zur Rückgabe stehen unter Digitale Bereitstellung und Rückgaberegelung.